Süditalienische Weine


Hier ist das langersehnte Protokoll der Koelner-Weinforum Probe vom 20.01.2001. Die Teilnehmer haben mich gebeten dieses erst nach einer Woche zu veröffentlichen, offensichtlich galt es wohl einen gewissen Informationsvorsprung zu nutzen:

Da sind wir am Samstag den Zwanzigsten wieder zusammengekommen um das, für (fast) Alle neue Thema "Süditalienische Weine" zu ergründen? Schon im Vorfeld bei der Listung der angestellten Weine dachte sich manch einer "Watt sin' dat vüür Tro've?" Dann war es soweit: 18:00 Uhr beim Frischmarkt-Zickuhr treffen die Kölner und umlandige Düsseldorfer Nasen ein, wissbegierig, durstig und hungrig.

Die Probe wird geführt von einem neuen Koelner-Weinforum Mitstreiter: Oliver Wirtz, der sich auf das Thema Süditalien spezialisiert hat und demzufolge natürlich unser Le(e)(h)rmeister sein muß! Das gute an der Sache:
Er bringt die Weine gleich mit, - außer natürlich den berüchtigten Koelner-Weinforum Piraten - direkt aus ääähhh, Italien, seiner Weingalerie....und eine sauber gebundene, in mühevoller Arbeit recherchierte Infomappe über die Weinregionen Süditaliens sowie die zur Verkostung anstehenden Weine. Da sagt der interessierte Weinfreund: Mille gracie per una sera incredibile, caro Oliver!

UND, das beste kommt ja noch..........die Weine liegen in einer erstaunlich günstigen Preisklasse, zwischen 10,- und 30,- Flocken, wenn das man gut geht, denk ich noch... sehn wir mal weiter.

Aufgetischt standen, Wurst- und Käseplatten (den leckeren Brie ruft gerade jemand im Hintergrund, "was" frage ich "Brie"... na was französisches, eben vom Feinsten... und das mir als NichtKäsianer), an denen sich so manch einer laabte, alsbald das erste Tröpfchen seinen Platz im Glase fand, wohl nicht nur begierig darauf, sich den flüssigen Verführungen hinzugeben! Mittendrin dann ............. Pizza............lecker frisch vom Italiener nebenan, guute Idee zum Thema Süditalien.



Es gab jedoch auch Weiß-Wein,

Nr.01
1999 "Nuraghe Majore Bianco di Alghero" von Sella & Mosca
aus Sardinien mit 11,0 Vol%, aus den Trauben Trebbiano und Malvasia und einem geschätzten Preis von unter 15,- DM kommt mit einem hellen leicht zitronigen Gelb daher und erinnernt in der Nase ein wenig an Weiß/Grauburgunder mit floralen Gerüchen und einem Zwiebelhauch. Geschmacklich vielleicht etwas (zu) streng nach Gewürz mit einem leichtem Bittergeschmack
Fazit: Problemloser, ausgewogener, süffiger Wein zum Essen Darum: 12 - 13 Punkte

Nr.02
1999 "I Portali Greco" von Basilium aus der Basilikata
mit 12,5 Vol% aus der Greco Traube und unbezahlbaren 11,- Piepen weißt hingegen eher ein helles Strohgelb auf und gibt sich sehr (schön) ölig im Glas. Im Bukett Muskattöne und sehr viel Parfüm (typisch für Greco) und am Gaumen sehr voluminös, stoffig mit einem leichten Bitterton im langen Abgang, der teilweise als etwas kratzig oder sauer empfunden wurde, aber niemals unangenehm.
Fazit: Interessante Kombination von Geruch und Geschmack Darum: 12,5 - 13,5 Punkte (teilweise bis zu 14 Ptk.)

Nr.03
1998 "Gadi" von Salvatore Murana aus Sizilien
mit 13 Vol% aus der Traubensorte Zibbibo (lokale Moscato-Spielart orientalischer Herkunft) und einem Preis von DM deutschen 16,- ist dunkel Strohgelb gefärbt und sieht somit leicht oxidiert aus. Nasentechnisch glänzt er mit Veilchenaroma, Rosenwasser und reifen süßen Speisewein-trauben, eben im ganzen nach Parfüm wie Gewürztraminer. Der Geschmack aber will so gar nicht dazu passen, denn da gibt es einen trockenen, bitteren Pfefferton geliefert, statt wie man erwartet etwas Milderes.
Fazit: Das perfekte Paradoxon (oder, den will ich). Darum: 11 - 12,5 Punkte

"Kurze Pause muss erst mal ein bisschen Wein trinken, zur Stärkung" (Das war jetzt live, hier, nicht bei der Probe am Samstag)



Dann gab es auch..... Rot-Wein

Nr.04
1998 "Castel del Monte Rosso" von Crifo aus Apulien
mit 12,5 Vol% und gefertigt aus den Sorten Uva di Troia und Bombino nero und dem Preis von extremsten Neunfuffzich (ja 9,50 DM) Er steht hell purpurrot mit einem Schwarz- bzw Braunton (das war nicht so einfach zu sagen) im Glase und riecht....streng animalisch....muß lüften....dann Feigen und Rosinen. Auch im Mund schmeckt man Rosinen und auch dezente Gerbstoffe, obwohl er im Betonbecken ausgebaut wurde. Im Ganzen schwer zu verstehen und unbedingt zu dekantieren.
Fazit: PLV = WAOW Darum: 11,5 - 13 Punkte

Nr.05
1996 "Castel di Monte Rosso RISERVA" von Crifo aus Apulien
mit 12,5 Vol% und ebenfalls aus Uva di Troia und Bombino nero. Kostet na, zwölffuffzich (12,50 DM): Mittel- intensives Purpurrot mit etwas Grau/Schwarz in der Glasmitte begleitet von einem dezenten, runden Geruch nach Brennnesseln, Holz und Tannin und einem metallischen Geschmack mit leicht ätherischer Note. Tannin ist spürbar und der Wein hat einen mittleren Abgang.
Fazit: Wer sucht hier die guten Weine für kleines Geld? Darum: 13 - 14 Punkte

Nr.06
1994 "Eloquenzia Copertino" von Masseria Monaci aus Apulien mit 12,5 Vol%. Die Traubensorten sind Negroamaro und Malvasia Nera, der Preis 12,50 DM Braunrot besonders am Rand deutet auf nichts gutes hin und die Nasen sagen Möbelpolitur mit Estragon und stinkige Matratze. Der Münder schmecken leichte Oxidation wie Sherry, Eisen aber auch Tannin. Leider kurzer Abgang. Über den Höhepunkt hinaus
Fazit: Da waren wir wohl zu spät. Darum: 11,5 - 12,5

Nr.07
1994 "Notarpanaro " von Cosima Taurino aus Apulien bietet 13,5 Vol% aus den Sorten Negroamaro und Malvasia Nera für 16,50 Blatt Mittleres Purpurrot und Gerüche nach Dörrobst und Feigen (frische vom Baum, sonst wär es ja auch Dörrobst;-)) und dezentem Tannin erfreuen die Nase. Der Gaumen offenbart gut, aber nicht perfekt, eingebautes Tannin, eine Note von Schwarzkirsche und einen bitteren, mittleren Abgang. Der Wein ist ausgewogen, weich und rund und voluminöser als Nr.06 und ein typischer Wein zum Essen.
Fazit: Der heißdiskutierteste Wein des Abends da er einigen schmeckte, anderen aber zu bitter und eintönig nach Tannin erschien. Deshalb auch die große Punktedifferenz. Darum: 12,5 - 14,5

Nr.08
1994 "Duca d'Aragona Vino da Tavola" von Francesco Candido aus Apulien mit 13,5 Vol% und aus Negroamaro und Montepulciano gekeltert kostet 25,- Mark Er weißt wiederum das mittelintensiv Purpurrot auf, allerdings mit Blauanteilen und bietet der Nase flüchtigen Tabak und dezentes Tannin, wirkt rund. Geschmack: sehr runder Wein ohne Ecken und Kanten, etwas farblos, kein Spezifikum, nicht greifbar mit Aromen von dunklen Früchten ist er für die einen gut, für andere zu rund.
Fazit: Kein schlechter Wein aber eben Mainstream. Darum: 13 - 13,5

Die Produzenten der drei Weine 06, 07 und 08 sind vom gleichen Önologen (Severino Garofano) beraten worden!)

Nr.09
1997 "Il Sonnetto" von Cantina Produttori Vini e Mosti Rossi di Manduria aus Apulien bietet 14 Vol% hergestellt aus Primitivo di Manduria. 14,90 DM Eine dunkles Purpurrot, fast Schwarzkirschsaft sieht man im Glas und wird nasal durch alkoholischen Duft, Kaffee und Röstaromen sowie getrocknete Tomaten belohnt. Eine herrlich schöne Nase sagte ein Koelner Weinforumianer. Auch die flüssigen Nervenreize ließen nicht auf sich warten und boten eine interessante Kombination aus Süße und Säure mit gut erhaltener Fruchtkomponente, dezentem Holz und Gerbstoffstoffanteil. Etwas Alkoholisch. Der Wein lag u.a. 2 Monate im Barrique.
Fazit: Die Punkte steigen, die Preise nicht Darum: 13,5 - 15

Nr.10
1997 "Gioia dell' Colle" von Fatalone Petrera aus Apulien keltert 13 Vol% aus Primitivo di Gioia für 15,- Münzen in einem hellem, relativ dünnem Purpurrot. Geruch: frische Feige, hinten Sellerie jedoch kaum Holz wahrnehmbar Geschmack: hält nicht die Frucht der Nase und hat relativ schlechte, harte Tannine. Rosinen sind festzustellen, der Wein ist mager, ohne Körper und im kurzen Abgang etwas bitter.
Fazit: Unausgewogen und sehr rauh Darum: 12 - 13

Nr.11
1997 "Gioia dell' Colle RISERVA" von Fatalone Petrera aus Apulien
bietet uns 15 Vol% aus Primitivo di Gioia bei einem Preis von 25,- DM Dafür bekommen wir ein dunkles Purpurrot mit starken Schwarzanteilen im Glas und eine alkoholische, nach Feigen und Kirsche duftende Nase. Im Mund spüren wir dezente Tannine mit ausreichend Fruchtanteil. Der Wein wirkt eher süß und sollte im Keller lagern!
Fazit: Noch zwei Jahre warten, darum: 13,5 - 15

Nr.12 (PIRAT)
1997 "La Castella" von Pecchenino aus dem Langhe-Piemont hat 14 Vol% und wird aus 75% Barbera, 15% Nebbiolo und 10% C.S. hergestellt. Er kostet 41,- DM Farbe: Sehr intensives Schwarzrot Geruch: sehr dezent nach Vanille, ätherisch Geschmack: Schokoladig, streng, adstringierend, nach Cassis
Fazit: Viel zu jung zum Trinken, Wiederschmecken in 3 Jahren Darum: 13 - 14

Nr.13 (PIRAT)
1995 "Porphyr" Lagrein Dunkel Riserva von der Cantina Terlano aus Südtirol mit 12,5 Vol% aus Lagrein-Trauben kostet 32,- DM und begegnet uns schwarzrot mittig im Glas, nach außen eher eine wenig braunrot. Geruch: Metallisch und leichte Schokolade spürbar Geschmack: Gerbstoffe harmonisch aber fast abgebaut, gute Säure, lagerfähig!
Fazit: Relatv mild und leicht zu verstehen. Darum: 13,0

Nr.14
1994 'Graticciaia' Negroamaro von der Agricole Vallone aus Apulien
hat 14,5 Vol% in seiner zwischen Granat und Rubin changierenden Farbe. Er präsentiert sich mit einem schnell verschwindenden Uhuton, der in leckeren Trockenpflaumengeruch übergeht. Am Gaumen sehr rosinig, alkoholisch mit einer excellenten Süße, aber wenig Säure, erinnert er ein wenig an Portwein und Amarone, dabei wirkt er aber nicht sprittig sondern harmonisch. Die Trauben werden 1 Monat auf Strohmatten getrocknet.
Fazit: absolut Klasse aber leider ausverkauft. Wurde von Fritz in geheimer Mission aus Italien entführt. Darum: 16,0

Nr.15
1998 "Pipoli Aglianico del Vulture" von Basilium aus der Basilikata
wird aus Aglianico- Trauben unter Entstehung von 12,5 Vol% hergestellt. Er leuchtet Purpur bis Schwarz- kirschrot und muß mit übelsten 11,- DM bezahlt werden. Dafür bekommt man einen im ersten Moment kleinen Stinker (nach was?), der jedoch sofort zu Erdbeeraroma und Kräuternote wechselt und obendrauf einen im Mund wunderbare Komposition aus Fruchtigkeit und Gerbstoffgehalt anbietet.
Fazit: Jetzt trinken und man wird sich freuen. Darum: 13,5 - 14

Nr.16
1998 "I Portali Aglianico del Vulture" von Basilium aus der Basilikata
ist der Barrique- Bruder von Nr.15, also ebenfalls aus der Aglianico-Traube und für lumpige 15,- DM. Dann Alkoholgehalt hab ich mal wieder nicht notiert (warhscheinlich weil Egon S. immer alle Flaschen nervös vom Tisch in eine dubiose Kiste gepackt hat, kaum das die Runde ihre Gläser gefüllt hatte ;-)). (Ich biete 13 Vol., Gruss, der Dealer) Ein mittelintensives Purpurrot mit einem frischen karminroten Rand stand im Glas, aus dem es nach Dörrobst und Rosinen (hä? ist ja auch Dörrobst) sowie leichten Gerbstoffen roch. Geschmacklich gab sich das Tannin schon sehr harmonisch eingebunden, fast dezent, so das die Koelner-weinforumianer sich einig waren das der Wein sicher in alten Barriques gelegen hat. Vierte Füllung wurde vermutet. Der Abgang war leider nur kurz bis mittellang.
Fazit: Barrique ist nicht Barrique Darum: 13 - 14

Nr.17
1998 "Cerasuolo di Vittoria" von Torrevecchia aus Sizilien
stellt seinen durch sehr helles Purpur bis Granatrot mit mittlerer Farbtiefe geprägten 13 Vol% aus den Sorten Nero D'Avola und Frappato her und bittet dafür mit 13,50 DM zur Kasse. Geboten wird eine fruchtige Nase ohne große Holzallüren. Im Mund verwöhnen uns schiere Frucht und verhaltene Gerbstoffe, die einen runden, harmonischen, süffigen Wein begleiten. "Super zu trinken" schallte es aus der Runde!
Fazit: Das wird mein neuer Alltagswein (und löst REDS ab, der jetzt schon 19,-DM kostet) Darum: 13 - 13,5

Nr.18
1998 "Altavilla della Corte Rosso" aus der sizilianischen Casa Vinicola Firriato
wird aus 60% Nero D'Avola und 40% C.S. hergestellt. Er kostet 17,-DM und leuchtet Purpurrot mit einem frischen hellroten Rand. Er riecht nach Vanille (amerikanische Eiche) und Dörrobst und entlässt feinste Röstnoten aus seinem Bouqett, alles in allem Gut. Geschmacklich stellt er sich gut strukturiert mit ausreichend Säure, dennoch mild und ausgewogen dar, da die Fruchtkomponente stets einen Gegenpol bildet.
Fazit: In drei Jahren wohl besser! Darum: 13 - 14

Nr.19
1994 "Tanca Farra" (und nicht Tankerfahrer, wie schelmischerweise behauptet) von Sella & Mosca aus Sardinien
ist ein Wein aus Cannonau und C.S., hat 12,5 Vol% und kostet rund 24,- DM. Nasal zeigt er alle Anzeichen eines stark oxidativ ausgebauten Weins und verbirgt auch beim Trinken sein Alter nicht. Dennoch wirkt er harmonisch und läßt sich gut genießen.
Fazit: Muß jetzt dringend weg Darum: 13,5 - 14

Nr.20
1997 "Il Madrigale Primitivo Dolce Naturale" wird in Apulien
aus Primitivo di Manduria vom Consorzio Produttori Vini e Mosti Rossi di Manduria für 22,- DM produziert. 13,5 Alkohol plus 6,5 Restsüsse (die Italiener rechnen Restsüsse in potenziell erzielbaren Alkoholgehalt um) Er steht dunkel Purpurrot mit einem leichten Braunstich im Glas und fasziniert durch Dickflüssigkeit und Töne von Marzipan bis Sherry. Im Mund schmeckt man einen restsüßen, zu süßen, Wein! "Ekelhaft", "Superwein", "Zu süß", "Top Restsüße" hörte man es aus den Ecken schallen, auf jeden Fall sehr ausgeglichen im vergleich zum Geruch.
Fazit: Geschmackssache, Generationen mögen diesen Geschmack, suchen wir Sie. Darum: 15 - 16,5

Nr.21 (PIRAT)
Das läßt Familie Zickuhr natürlich nicht auf sich sitzen und holt eine Flasche aus dem Dunkel des Weinlagers hervor! Es ploppt der Korken eines 1998 Burgunder. Auf der Flasche steht weiter Gevrey Chambertin "Au Vellé", Hersteller Denis Mortet. Er steht, überraschend für alle, mit intensivstem Schwarzkirsch im Glas...ein Burgunder? JA, sehr jung! Eine Mischung aus Animalischem und Dauerwellenmittel strömt einem in die Nase, aber... nach wenigen Minuten Sauerkraut und Vanille pur. Zu jung?! Wir trinken und... sehr ausgeglichen und süffig, kaum Frucht! Zu jung?! Ja, dieser Wein ist noch zu verschlossen und wird mal ein Star...
Fazit: welche Diskussionen er auslöst werdet Ihr am Punkte-Range sehen! Darum: 13,5 - 17,5 und einer sagte 12,0 wahrscheilich weil dieses edle Tröpchen mit Euro 32,21 zu bezahlen wäre, wenn er nicht ausverkauft wäre.

Das war es mal wieder beim Koelner-weinforum, es gab natürlich noch den MSR Thörnicher Ritsch von 1971 (zwei halbe Flaschen), das bleibt aber unter uns, denn der Ürziger Würzgarten von Christoffel 1971 war um Welten besser (Anmerkung des Schreiberlings)!

Und wer jetzt nur Fragezeichen sieht, weil Ihm die ganzen Traubensorten nichts sagen, (mir ging es genauso) der kann ja mal Oliver oliver.wirtz@langer-schluck.de fragen.

Im Ganzen war ich sehr positiv überrascht, da ich in dem wohl leider noch etwas vernachläßigtem Gebiet Süditaliens, Weine mit sehr gutem PLV bekommen kann. Ich denke in den renommierteren Regionen muß doch einiges mehr für selbige Qualität bezahlt werden und werde auch in Zukunft das eine oder andere Tröpfchen aus Süditalienischen Regionen zu mir nehmen!

Der Prutukuland
Dirk